Schmerz, Tod und die Hoffnung auf Erlösung sind als Konstanten menschlichen Lebens durch alle Epochen und Kulturen hindurch sowohl an hochrangigen Kunstwerken wie auch an Alltagsgegenständen ablesbar. Dazu gehören auch die Schätze und reichhaltigen kulturgeschichtlichen Bestände des Freiburger Augustinermuseums.
2026 konnte das einzigartige Haus in den Mauern einer mittelalterlichen Klosteranlage nach langjähriger, aufwändiger Sanierung vollständig neu eröffnet werden.
Nicht nur die christliche Kunst vom Mittelalter bis zur Frühen Neuzeit soll im Fokus dieser Führung stehen, als die Schmerzen der Passion Christi, der Märtyrer und der einfachen Sünder im Höllenfeuer allgegenwärtige Themen waren. Auch die thematischen Bezüge zur materiellen Kultur der Vormoderne bis hin in unsere Gegenwart lassen sich an Sammlungsbeständen zu Religion und Klosterleben, zu Fürbitte und Sozialfürsorge, Revolution und Kriegen ausloten.
Die Führung wird abwechslungsreiche Aspekte unserer älteren und jüngeren Vergangenheit vorstellen, die heute vielfach nicht mehr im allgemeinen Bewusstsein sind. Unabhängig davon gewährt sie Einblicke in die hochmoderne Sammlungspräsentation mit ihren Hands-on- und Medienstationen.
Führung durch: Dr. Olaf Siart (Kurator Malerei und Plastik bis 1800)
Kosten pro Teilnehmerin / Teilnehmer: 8.- Euro (Führung UND Eintritt in das gesamte Museum)
barrierefrei: barrierearm
Teilnehmerinnen- / Teilnehmerzahl: max. 25 Personen
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Öffentlichen Programms anlässlich des 16. Palliativkongresses in Freiburg statt. Das Programm wird vom Palliative Care Forum der Erzdiözese Freiburg zusammen mit der Klinik für Palliativmedizin des Universitätsklinikums Freiburg koordiniert und findet gemeinsam mit zahlreichen Einrichtungen, Initiativen und Engagierten aus Freiburg und der Region statt. Weitere Informationen finden Sie hier: www.palliativ-freiburg-2026.de

